64. Haffregatta

Dieses Wochenende durften wir endlich die kreativen Gestalter und Produzenten unseres @venture Schriftzuges, Sven und Natascha an Bord begrüßen. Um unseren Gästen auch etwas zu bieten, haben wir uns spontan entschieden an der 64. Haffregatta teilzunehmen.
Morgens 8.30 Uhr Steuermannsbesprechung, 10.10 Uhr Startschuss und knapp 19 sm lagen vor uns. Nach einem guten Start und mit 41 weiteren Yachten ging es, bei westlichen Winden und 3-4bft, erst von West nach Ost und dann von Nord nach Süd über das Haff. Nachdem wir noch kurz vor dem Ziel überholt wurden, haben wir nach 5:03 Stunden die Ziellinie als letzte, aber dennoch „stolze“ Crew, überquert.

Heimathafen

Bei strahlendem Sonnenschein und nach einem letzten Frühstück an Bord, wurde heute morgen gegen 10 Uhr der Anker gelichtet. Mit südlichen Winden ging es mit 3 großen Schlägen über das Haff zurück  nach Ueckermünde.

So ging der sehr windreiche Sommerurlaub mit der @venture zu Ende. In 10 Tagen sind wir insgesamt 265nm gesegelt mit einem Hafentag zum Sturm abwettern. Der Motor kam nur zum Einsatz, um aus den Hafen rein oder raus zu kommen.

Eine Sonnenbrille und ein iPhone sind über Bord gegangen, das waren alle Katastrophen die diesmal passiert sind.

 

Kurs Südost

Start Kröslin gegen 11.30 Uhr bei südwestlichen Winden mit 4 bis 6bft. Unter vollen Segeln ging es zügig durch die Peenemündung am Ruden vorbei mit Kurs Nordost auf die Ostsee hinaus zur Greifswalder Oje.

Mit raumen Wind und im Schnitt 7ktn surften wir förmlich die Ostseewellen ab, immer entlang der Strände von Usedom in Richtung Südost, vorbei an Trassenheide, Zinnowitz, Heringsdorf und Albeck bis nach Swinemünde in Polen.

Von Swinemünde ging es dann durch den Kaiserkanal zurück in heimatliche Gewässer auf das Stettiner Haff.

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Für  die Nacht wurde der Anker im Neuwarper See auf der Deutsch-Polnischen Grenze ausgeworfen, mit Blick auf Altwarp (Deutschland) und Neuwarp (Polen).

Tagesbilanz 48sm

 

Wellness in Kröslin

Nach dem heutigen „Anker lichten“ ging es bei westlichen Winden mit 4-5bft hinaus auf den Greifswalder Bodden. Auf den eindringlichen Wunsch der zwei Damen an Bord, hieß es bei allerfeinstem Segelwetter, Kurs Richtung Marina Kröslin. Nach nur 3 Stunden unter Segeln und 18sm war die Hafeneinfahrt erreicht. Kaum war die @venture festgemacht und alle dringenden Arbeiten an Bord erledigt, standen die Beiden mit gepackten Taschen an Deck und verabschiedeten sich mit den Worten „Wir sind in 3 Stunden zurück.“ und verließen das Schiff in Richtung der Wellness und Spa Anlagen der Marina. Der Kapitän blieb indes zurück und nutzte die Zeit sinnvoll um diverse Ausbesserungsarbeiten an Deck sowie die dringende Reparatur der Bordtoilette durchzuführen.

Nach exakt 3 Stunden standen 2 glückliche Damen wieder an Deck und drängten darauf nun schick es zu gehen.

Ankern im Ziecker See

Der neue Tag beginnt wie der vorhergende Tag endete, mit ausgiebigem Regen. Also hieß es ersteinmal entspannt frühstücken und Pläne fur den Tag machen.  Zwar möchte sich Jörn heute wieder mit seinem Motorad auf die Piste begeben, allerdings wollen wir zuvor mit ihm einen kleinen Törn unternehmen.
Gegen 12 Uhr hörte es auf zu regnen und die Sonne erschien am Wolken verhangenen Himmel. So hielt uns nichts mehr im Hafen und wir machten uns auf den Weg in Richtung Having. Mit 5bft aus West sind wir sehr gut vorangekommen und konnten Jörn um 14 Uhr in Baabe absetzen, von wo er sich mit einer kleinen Boddenkreuzfahrt wieder auf den Weg zurück  nach Lauterbachs begab.
Nach einer kurzen Kaffeepause in Baabe ging es für  uns dann wieder, gegen die Windrichtung aus dem Having hinaus, auf dem Bodden. Elisa verbrachte den Rest des Tages schlafend in der Koje und wir segelten mit 6-7 ktn gegen Wind und Wellen über  den Bodden Richtung Thiessow um die Nacht gut geschützt  als Ankerlieger im Ziecker See zu verbringen.